
Dieser herzhafte Weißkohl-Gemüseeintopf ist ein unkompliziertes Gericht, das mit einer großen Auswahl an frischem Gemüse überzeugt. Weißkohl, Paprika, Möhren, Staudensellerie, Kartoffeln und Porree verbinden sich zu einem farbenfrohen Eintopf mit viel Geschmack.
Die Basis aus geschälten Tomaten und Zwiebelsuppe verleiht dem Gericht eine kräftige, würzige Note. Ein wenig frischer Zitronensaft sorgt am Ende für eine angenehme Frische, während etwas Sojasauce den Geschmack abrundet und zusätzliche Würze bringt.
Der Eintopf ist besonders praktisch, wenn eine größere Menge gekocht werden soll. Er lässt sich gut vorbereiten, portionsweise aufbewahren und später wieder erwärmen. Nach einer Ruhezeit können sich die verschiedenen Aromen sogar noch intensiver miteinander verbinden.
Durch die große Menge an Gemüse ist der Eintopf angenehm sättigend und eignet sich hervorragend als Mittag- oder Abendessen. Mit frischem Brot serviert, wird daraus eine einfache und vollständige Mahlzeit für die ganze Familie.
Zutaten
Für den Gemüseeintopf
1 Kopf Weißkohl, ca. 2 kg
3 rote Paprikaschoten
700–800 g Möhren
1 kg Staudensellerie
2 Kartoffeln
1 Zitrone
2 Stangen Porree
1 Tüte Zwiebelsuppe
2 große Dosen geschälte Tomaten
Wasser nach Bedarf
etwas Sojasauce nach Geschmack
Benötigte Utensilien
sehr großer Suppentopf
Schneidebrett
großes Küchenmesser
Sparschäler
Kochlöffel
Schöpfkelle
Zitronenpresse
Die richtige Vorbereitung
Da dieses Rezept eine große Menge Gemüse enthält, ist die Vorbereitung besonders wichtig. Am einfachsten ist es, zunächst das gesamte Gemüse zu waschen, zu schälen und zu schneiden. Anschließend kann alles Schritt für Schritt in den großen Suppentopf gegeben werden.
Besonders der Weißkohl nimmt anfangs sehr viel Volumen ein. Während des Kochens fällt er jedoch deutlich zusammen. Deshalb sollte unbedingt ein ausreichend großer Topf verwendet werden.
Auch beim Wasser gilt: lieber zunächst etwas weniger Flüssigkeit verwenden und später nach Bedarf ergänzen. So lässt sich die Konsistenz des Eintopfs besser kontrollieren und der Geschmack bleibt kräftig.
Zubereitung
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
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Zubereitung
1. Weißkohl vorbereiten
Zunächst die äußeren Blätter des Weißkohls entfernen, falls diese beschädigt oder welk sind.
Den Kohl gründlich waschen und anschließend vierteln.
Bei jedem Viertel den harten Strunk keilförmig herausschneiden. Danach die Kohlviertel in möglichst feine Streifen schneiden.
Feine Kohlstreifen werden schneller weich und lassen sich später angenehm mit dem Löffel essen. Wer etwas mehr Biss bevorzugt, kann die Streifen etwas breiter schneiden.
Den vorbereiteten Weißkohl zunächst beiseitestellen.
2. Paprika vorbereiten
Die roten Paprikaschoten gründlich waschen.
Anschließend halbieren, Stiel und Kerne entfernen und die Paprika in kleine Würfel oder dünne Streifen schneiden.
Die Paprika bringt nicht nur Farbe in den Eintopf, sondern auch eine leichte natürliche Süße.
3. Möhren schneiden
Die Möhren schälen und anschließend gründlich waschen.
Je nach Vorliebe können sie in dünne Scheiben, halbe Scheiben oder kleine Würfel geschnitten werden.
Besonders bei größeren Möhren empfiehlt es sich, die Stücke nicht zu dick zu schneiden, damit sie gemeinsam mit dem übrigen Gemüse gar werden.
4. Kartoffeln vorbereiten
Die Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel oder mundgerechte Stücke schneiden.
Da Kartoffeln etwas länger zum Garen benötigen als beispielsweise Paprika, sollten die Stücke nicht zu groß sein.
Die Kartoffeln sorgen im fertigen Eintopf für zusätzliche Sättigung und geben der Suppe eine angenehm herzhafte Konsistenz.
5. Staudensellerie vorbereiten
Den Staudensellerie gründlich waschen.
Falls einzelne Stangen besonders faserig oder hart sind, können die äußeren Fäden vorsichtig entfernt werden.
Anschließend den Sellerie in kleine Stücke schneiden.
Sellerie verleiht dem Eintopf ein charakteristisches, würziges Aroma und ergänzt das übrige Gemüse sehr gut.
6. Porree vorbereiten
Die Porreestangen längs aufschneiden und unter fließendem Wasser sorgfältig reinigen.
Zwischen den einzelnen Schichten kann sich Erde befinden, deshalb sollte dieser Schritt nicht übersprungen werden.
Den sauberen Porree anschließend in feine Ringe schneiden.
7. Gemüse in den Topf geben
Nun den vorbereiteten Weißkohl, die Paprika, Möhren, Kartoffeln, den Staudensellerie und den Porree in einen ausreichend großen Suppentopf geben.
Der Topf sollte genügend Platz bieten, damit das Gemüse nicht zu dicht gepackt ist.
Zu Beginn wirkt die Menge möglicherweise sehr groß. Das ist normal. Besonders der Weißkohl verliert beim Erhitzen deutlich an Volumen.
8. Wasser und Zwiebelsuppe hinzufügen
Das Gemüse mit ausreichend Wasser auffüllen.
Dabei sollte zunächst nur so viel Wasser verwendet werden, dass das Gemüse gut mit Flüssigkeit umgeben ist. Bei Bedarf kann später zusätzliches Wasser hinzugegeben werden.
Die Tüte Zwiebelsuppe hinzufügen und alles gründlich miteinander verrühren.
Die Zwiebelsuppe bildet zusammen mit den Gemüsesäften die würzige Grundlage des Eintopfs.
9. Gemüse langsam garen
Den Topf auf den Herd stellen und den Inhalt zunächst aufkochen lassen.
Sobald die Flüssigkeit kocht, die Hitze reduzieren.
Den Eintopf bei mittlerer bis niedriger Temperatur etwa 30 Minuten köcheln lassen.
Zwischendurch gelegentlich umrühren. Dadurch verteilt sich die Wärme gleichmäßig und das Gemüse kann gleichmäßig garen.
Der Weißkohl sollte zunehmend weich werden, während Möhren, Kartoffeln und Sellerie noch etwas Struktur behalten dürfen.
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Tomaten, Zitrone und Sojasauce
10. Geschälte Tomaten hinzufügen
Nach etwa 30 Minuten die beiden Dosen geschälte Tomaten zusammen mit ihrem Saft in den Topf geben.
Die Tomaten können direkt im Topf mit einem Kochlöffel etwas zerkleinert werden.
Anschließend alles gründlich umrühren.
Die Tomaten verleihen dem Eintopf eine kräftige Farbe und eine fruchtige, leicht säuerliche Note. Gleichzeitig verbindet sich ihr Saft mit der bereits würzigen Brühe.
11. Weiter köcheln lassen
Den Eintopf nach Zugabe der Tomaten weitere 15 Minuten sanft köcheln lassen.
Dabei sollte die Temperatur nicht zu hoch eingestellt werden. Ein langsames Köcheln reicht vollkommen aus.
Das Gemüse sollte am Ende weich, aber nicht vollständig zerfallen sein.
Gerade die unterschiedlichen Konsistenzen machen den Eintopf besonders interessant: Der Weißkohl wird weich und zart, während Möhren, Kartoffeln und Sellerie für etwas mehr Biss sorgen.
12. Zitrone vorbereiten
Während der Eintopf fertig gart, die Zitrone halbieren und auspressen.
Den Zitronensaft zunächst sparsam dosieren.
Am besten zunächst nur einen Teil des Saftes in den Topf geben, gut umrühren und anschließend abschmecken.
Die Säure der Zitrone bringt Frische in den kräftigen Gemüseeintopf und kann den Geschmack der Tomaten besonders schön hervorheben.
13. Mit Sojasauce abschmecken
Nun etwas Sojasauce hinzufügen.
Da sowohl die Zwiebelsuppe als auch Sojasauce bereits Salz enthalten können, sollte zunächst nur eine kleine Menge verwendet werden.
Den Eintopf gründlich umrühren und anschließend probieren.
Bei Bedarf kann etwas mehr Sojasauce hinzugefügt werden.
14. Konsistenz kontrollieren
Nun prüfen, ob die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Ist der Eintopf zu dick, kann etwas Wasser ergänzt werden.
Ist er zu dünn, sollte er noch einige Minuten ohne starke Hitze weiterköcheln, damit etwas Flüssigkeit verdampfen kann.
Der fertige Eintopf sollte weder wässrig noch übermäßig dick sein. Ideal ist eine kräftige, aromatische Suppe mit reichlich Gemüse.
Tipps für einen besonders aromatischen Eintopf
Weißkohl fein schneiden
Fein geschnittener Weißkohl wird schneller weich und verteilt sich gleichmäßig in der Suppe.
Wer größere Kohlstücke bevorzugt, kann den Kohl selbstverständlich etwas gröber schneiden.
Wasser vorsichtig dosieren
Zu viel Wasser kann den Geschmack des Eintopfs abschwächen.
Deshalb zunächst lieber etwas weniger Flüssigkeit verwenden und später nach Bedarf ergänzen.
Zitrone erst zum Schluss
Der Zitronensaft sollte erst gegen Ende der Kochzeit hinzugefügt werden.
So bleibt das frische Aroma besser erhalten und die Säure kann gezielt zum Abschmecken eingesetzt werden.
Sojasauce sparsam verwenden
Sojasauce ist sehr würzig. Deshalb lieber mit einer kleinen Menge beginnen und später nach Geschmack ergänzen.
Eintopf ruhen lassen
Nach dem Kochen kann der Eintopf noch einige Minuten bei ausgeschaltetem Herd ruhen.
Dabei verbinden sich die verschiedenen Aromen miteinander.
Besonders am nächsten Tag schmeckt der Eintopf häufig noch intensiver.
Variationen
Mit weiteren Gemüsesorten
Das Rezept kann problemlos um weiteres Gemüse ergänzt werden.
Geeignet sind beispielsweise:
Zucchini
grüne Bohnen
Erbsen
Mais
Champignons
Brokkoli
Blumenkohl
Dabei sollte berücksichtigt werden, dass unterschiedliche Gemüsesorten unterschiedliche Garzeiten benötigen.
Mit Kräutern
Frische Petersilie, Schnittlauch oder etwas Selleriegrün können kurz vor dem Servieren über den Eintopf gestreut werden.
Sie sorgen für eine frische und aromatische Note.
Mit einer schärferen Note
Wer gerne würzig isst, kann den Eintopf mit etwas Chiliflocken oder einer kleinen Menge scharfem Paprikapulver verfeinern.
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Servieren, Aufbewahren und Variieren
Serviervorschläge
Der Weißkohl-Gemüseeintopf schmeckt bereits pur sehr aromatisch.
Besonders gut passt dazu frisches Brot. Geeignet sind beispielsweise:
Bauernbrot
Vollkornbrot
Roggenbrot
Baguette
knusprige Brötchen
Auch ein kleiner Klecks Naturjoghurt kann beim Servieren eine angenehm frische Note hinzufügen.
Wer möchte, kann den Eintopf mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.
Als Mittagessen
Durch die Kombination aus Weißkohl, Kartoffeln, Möhren, Sellerie, Paprika und Porree ist der Eintopf reich an verschiedenen Gemüsesorten und angenehm sättigend.
Er eignet sich deshalb hervorragend als einfaches Mittagessen für die ganze Familie.
Als Abendessen
Eine warme Schüssel Gemüseeintopf ist auch für ein unkompliziertes Abendessen geeignet.
Mit einer Scheibe Brot wird daraus eine einfache und sättigende Mahlzeit.
Aufbewahrung
Der vollständig abgekühlte Eintopf kann portionsweise in gut verschließbare Behälter gefüllt werden.
Im Kühlschrank aufbewahrt, lässt er sich an den folgenden Tagen wieder erwärmen.
Beim Aufwärmen sollte der Eintopf langsam erhitzt und gelegentlich umgerührt werden.
Falls er nach dem Kühlen etwas dicker geworden ist, kann beim Erwärmen etwas Wasser hinzugefügt werden.
Warum der Eintopf am nächsten Tag besonders gut schmeckt
Bei vielen Eintöpfen verbinden sich die Aromen während der Ruhezeit noch intensiver.
Die Gewürze, Tomaten, Zitrone und Sojasauce können sich mit dem Gemüse und der Brühe verbinden.
Deshalb eignet sich dieses Rezept besonders gut zum Vorkochen.
Häufige Fehler vermeiden
Der Eintopf ist zu salzig:
Zwiebelsuppe und Sojasauce enthalten bereits Würze. Deshalb sollte zusätzliches Salz nur sehr vorsichtig verwendet werden.
Der Eintopf ist zu sauer:
Zitronensaft zunächst sparsam hinzufügen. Nachwürzen ist jederzeit möglich.
Das Gemüse wird zu weich:
Die Garzeit hängt von der Größe der geschnittenen Stücke ab. Deshalb regelmäßig kontrollieren und den Eintopf nicht unnötig lange kochen.
Der Eintopf ist zu dünn:
Einfach einige Minuten länger ohne starke Hitze köcheln lassen, damit überschüssige Flüssigkeit verdampfen kann.
Der Geschmack ist zu mild:
Nach und nach etwas Sojasauce oder Zitronensaft hinzufügen und zwischendurch immer wieder abschmecken.
Ein unkompliziertes Familiengericht
Dieser Weißkohl-Gemüseeintopf ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus einfachen und preiswerten Zutaten ein großes, aromatisches Gericht entstehen kann.
Die Kombination aus Weißkohl, Möhren, Paprika, Sellerie, Kartoffeln und Porree sorgt für eine abwechslungsreiche Mischung aus Farben, Aromen und Konsistenzen.
Tomaten verleihen dem Eintopf eine fruchtige Grundlage, während Zwiebelsuppe und Sojasauce für Würze sorgen. Der Zitronensaft rundet das Gericht ab und bringt eine angenehme Frische.
Besonders praktisch ist die große Menge. Der Eintopf eignet sich hervorragend zum Vorkochen und kann portionsweise für spätere Mahlzeiten aufbewahrt werden.
Wer einfache, herzhafte und gemüsereiche Gerichte liebt, findet in diesem Weißkohl-Eintopf ein unkompliziertes Rezept für viele Gelegenheiten.
Tipp: Für eine besonders aromatische Variante den fertigen Eintopf vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.
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