Diese zarten Martinsbrötchen mit aromatischer Walnussfüllung sind ein wunderbares Gebäck für gemütliche Herbsttage und die Martinszeit. Der mürbe Teig wird mit Sauerrahm verfeinert und erhält dadurch eine angenehm weiche und zarte Konsistenz. Im Inneren sorgt eine einfache Walnussfüllung mit Puderzucker, Milch und Vanillezucker für ein feines, nussiges Aroma.
Die kleinen gefüllten Brötchen sehen besonders hübsch aus, wenn sie zu kleinen Hörnchen aufgerollt werden. Nach dem Backen werden sie mit einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker bestreut. Dadurch bekommen sie eine feine Süße und eine besonders schöne Oberfläche.
Das Rezept ist unkompliziert und benötigt nur wenige Zutaten. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und nach einer kurzen Kühlzeit problemlos ausrollen. Die Walnussfüllung ist ebenfalls schnell angerührt, sodass die Martinsbrötchen ohne großen Aufwand gebacken werden können.
Besonders köstlich schmecken sie noch leicht warm zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Aber auch vollständig ausgekühlt bleiben die Brötchen angenehm zart und eignen sich deshalb wunderbar zum Vorbereiten oder Verschenken.
Zutaten
Für den Teig
300 g Mehl
200 g Butter
100 g Sauerrahm
1 Prise Salz
1 Ei zum Bestreichen
Für die Walnussfüllung
150 g gemahlene Walnüsse
80 g Puderzucker
2 EL Milch
1 TL Vanillezucker
Zum Bestreuen
Die wichtigsten Zutaten
Die Butter bildet die Grundlage für den zarten Teig. Sie sollte möglichst weich verarbeitet werden, damit sie sich gleichmäßig mit dem Mehl und dem Sauerrahm verbindet.
Der Sauerrahm macht den Teig besonders geschmeidig und trägt dazu bei, dass die fertigen Brötchen nicht trocken werden. Gleichzeitig verleiht er dem Gebäck eine angenehm feine Note.
Die gemahlenen Walnüsse bilden den aromatischen Mittelpunkt des Rezeptes. Zusammen mit Puderzucker, Milch und Vanillezucker entsteht eine cremige, gut streichfähige Füllung.
Beim Süßen sollte darauf geachtet werden, dass die Walnussfüllung nicht zu flüssig wird. Deshalb die Milch am besten zunächst portionsweise hinzufügen.
Zubereitung
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Zubereitung
1. Teig vorbereiten
Das Mehl in eine große Schüssel geben. Die weiche Butter in Stückchen hinzufügen.
Anschließend den Sauerrahm und eine Prise Salz dazugeben.
Alle Zutaten mit den Händen oder den Knethaken eines Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten.
Der Teig sollte weich und geschmeidig sein, aber nicht stark an den Händen kleben. Wichtig ist, ihn nicht unnötig lange zu kneten. Sobald sich die Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse verbunden haben, ist der Teig fertig.
Falls der Teig zunächst etwas bröselig erscheint, sollte er noch einige Minuten mit den Händen zusammengedrückt und verknetet werden. Durch die Butter und den Sauerrahm wird er dabei zunehmend geschmeidiger.
2. Teig kühlen
Den fertigen Teig zu einer flachen Kugel oder Scheibe formen und in Frischhaltefolie wickeln.
Anschließend etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Kühlzeit ist wichtig, damit die Butter wieder fester wird. Dadurch lässt sich der Teig später besser ausrollen und behält beim Backen seine Form.
Während der Teig im Kühlschrank ruht, kann die Walnussfüllung vorbereitet werden.
3. Walnussfüllung herstellen
Die gemahlenen Walnüsse in eine Schüssel geben.
Puderzucker und Vanillezucker hinzufügen und miteinander vermischen.
Anschließend zunächst einen Teil der Milch dazugeben und alles gründlich verrühren. Nach und nach die restliche Milch hinzufügen, bis eine weiche, gut streichfähige Masse entsteht.
Die Füllung sollte nicht zu flüssig sein. Sie muss sich auf dem Teig verteilen lassen, ohne beim Aufrollen an den Seiten herauszulaufen.
Falls die Füllung zu fest ist, kann vorsichtig noch etwas Milch hinzugegeben werden.
4. Backofen vorbereiten
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Ein oder zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Da die Brötchen nach dem Formen direkt gebacken werden, sollte der Backofen bereits vollständig vorgeheizt sein.
5. Teig ausrollen
Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 2 bis 3 gleich große Portionen teilen.
Eine Portion auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem runden Fladen ausrollen.
Der Teig sollte etwa 3 mm dick sein.
Dabei möglichst gleichmäßig arbeiten. Ist der Teig an manchen Stellen deutlich dicker, können die fertigen Brötchen unterschiedlich schnell backen.
Die übrigen Teigportionen bis zur Verarbeitung wieder kühl stellen.
6. Teig in Dreiecke schneiden
Den ausgerollten Teig wie einen Pizzateig in gleich große Dreiecke schneiden.
Die Anzahl der Dreiecke hängt davon ab, wie groß die Martinsbrötchen werden sollen.
Für kleine, feine Brötchen sollten die Dreiecke nicht zu groß sein.
7. Walnussfüllung verteilen
Auf die breite Seite jedes Teigdreiecks eine kleine Menge Walnussfüllung geben.
Die Füllung nicht bis ganz an den Rand streichen. Ein kleiner Abstand erleichtert später das Aufrollen und verhindert, dass die Füllung beim Backen zu stark herausgedrückt wird.
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Formen, Backen und Verzieren
8. Martinsbrötchen aufrollen
Nachdem die Walnussfüllung auf den Dreiecken verteilt wurde, jedes Teigdreieck von der breiten Seite in Richtung Spitze aufrollen.
Dabei möglichst gleichmäßig arbeiten und die Spitze am Ende leicht andrücken.
So entstehen kleine Hörnchen beziehungsweise gerollte Brötchen.
Die fertigen Stücke mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech legen.
9. Mit Ei bestreichen
Das Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen.
Die geformten Martinsbrötchen anschließend vorsichtig mit dem Ei bestreichen.
Durch das Ei erhalten sie beim Backen eine schöne goldbraune Oberfläche und einen leichten Glanz.
Darauf achten, dass möglichst wenig Ei auf das Backpapier läuft, da es dort schnell festbacken kann.
10. Backen
Das Backblech in den vorgeheizten Backofen schieben.
Die Martinsbrötchen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 20 bis 25 Minuten backen.
Die genaue Backzeit kann je nach Größe der Brötchen und Backofen etwas variieren.
Die Brötchen sollten leicht goldbraun sein. Sie müssen nicht dunkel gebacken werden, denn der Teig soll seine zarte Konsistenz behalten.
Gegen Ende der Backzeit empfiehlt es sich, die Brötchen regelmäßig zu kontrollieren.
11. Mit Puderzucker verfeinern
Die fertig gebackenen Martinsbrötchen aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.
Sie können noch leicht warm mit einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker bestreut werden.
Alternativ können die noch warmen Brötchen vorsichtig in der Zuckermischung gewendet werden.
Dabei sollte behutsam vorgegangen werden, da die Brötchen direkt nach dem Backen noch empfindlich sind.
Warum die Brötchen so zart werden
Die Kombination aus Butter und Sauerrahm sorgt für die besondere Konsistenz des Teiges.
Die Butter verleiht dem Gebäck einen feinen, mürben Charakter, während der Sauerrahm den Teig geschmeidig macht.
Die relativ kurze Backzeit verhindert außerdem, dass die kleinen Brötchen austrocknen.
Wichtig ist daher, sie nicht deutlich länger als nötig im Ofen zu lassen. Sobald sie eine zarte goldbraune Farbe erreicht haben, sind sie in der Regel fertig.
Tipps für die perfekte Zubereitung
Butter nicht schmelzen
Die Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein. Geschmolzene Butter kann die Konsistenz des Teiges verändern und ihn schwerer formbar machen.
Kühlzeit einhalten
Die 30 Minuten im Kühlschrank helfen dabei, den Teig stabiler zu machen.
Wenn der Teig beim Ausrollen sehr weich wird, kann er zwischendurch nochmals kurz gekühlt werden.
Füllung nicht zu dick auftragen
Eine dünne, gleichmäßige Schicht Walnussfüllung reicht vollkommen aus.
Wird zu viel Füllung verwendet, kann sie beim Aufrollen an den Seiten herausgedrückt werden oder während des Backens austreten.
Teig gleichmäßig ausrollen
Eine gleichmäßige Dicke sorgt dafür, dass alle Brötchen ähnlich schnell gar werden.
Besonders an den Rändern sollte darauf geachtet werden, dass der Teig nicht deutlich dünner ist als in der Mitte.
Die Brötchen nicht zu eng legen
Zwischen den einzelnen Martinsbrötchen sollte etwas Abstand bleiben.
So können sie gleichmäßig gebacken werden und kleben nicht aneinander.
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Aufbewahrung und Servieren
Die fertigen Martinsbrötchen lassen sich sehr gut vorbereiten.
Nach dem vollständigen Auskühlen können sie in einer gut verschlossenen Keksdose oder einem geeigneten Vorratsbehälter aufbewahrt werden.
Zwischen die einzelnen Lagen kann bei Bedarf etwas Backpapier gelegt werden. Dadurch bleibt die Oberfläche möglichst schön und die Brötchen kleben nicht aneinander.
Dank des Sauerrahms im Teig bleiben die Martinsbrötchen mehrere Tage angenehm zart und saftig, sofern sie gut verschlossen und trocken gelagert werden.
Martinsbrötchen als kleines Geschenk
Das Gebäck eignet sich hervorragend als selbstgemachtes Mitbringsel.
Die kleinen Walnussbrötchen können beispielsweise in einer hübschen Dose, einem Zellophanbeutel oder einer dekorativen Schachtel verpackt werden.
Besonders in der Herbstzeit und rund um den Martinstag sind sie eine schöne selbstgemachte Aufmerksamkeit für Familie, Freunde oder Gäste.
Variationen
Mit Haselnüssen
Wer den Geschmack von Walnüssen etwas abwandeln möchte, kann einen Teil der Walnüsse durch gemahlene Haselnüsse ersetzen.
Dadurch entsteht eine etwas mildere und ebenfalls sehr aromatische Füllung.
Mit Zimt
Eine kleine Menge Zimt passt hervorragend zur Walnussfüllung und macht das Gebäck besonders passend für die kalte Jahreszeit.
Mit Orangenschale
Etwas fein abgeriebene Orangenschale kann der Füllung ein frisches, fruchtiges Aroma verleihen.
Walnüsse und Orange harmonieren besonders gut miteinander.
Mit Schokolade
Für eine schokoladige Variante kann etwas fein gehackte Zartbitterschokolade zur Walnussfüllung gegeben werden.
Auch ein dünner Schokoladenüberzug nach dem Backen ist möglich.
Serviervorschlag
Die Martinsbrötchen schmecken besonders gut, wenn sie noch leicht warm serviert werden.
Dazu passen:
Kaffee
Cappuccino
Espresso
schwarzer Tee
Früchtetee
Gewürztee
heiße Schokolade
Wer möchte, kann die Brötchen zusätzlich mit etwas Puderzucker bestäuben.
Für eine herbstliche Kaffeetafel lassen sie sich wunderbar mit weiteren Nuss- und Apfelgebäcken kombinieren.
Häufige Fehler vermeiden
Der Teig klebt beim Ausrollen:
Den Teig nochmals kurz kühlen und die Arbeitsfläche sparsam mit Mehl bestäuben.
Die Füllung läuft beim Backen heraus:
Nicht zu viel Füllung verwenden und die Walnussmasse nicht bis an die äußersten Ränder streichen.
Die Brötchen werden zu trocken:
Auf die Backzeit achten und die Brötchen nicht unnötig lange im Ofen lassen.
Die Oberfläche wird zu dunkel:
Die Backzeit kontrollieren. Sobald die Brötchen leicht goldbraun sind, sollten sie aus dem Ofen genommen werden.
Die Brötchen lassen sich schwer aufrollen:
Den Teig nicht zu dünn ausrollen und die Füllung gleichmäßig verteilen. Die Spitze beim Aufrollen leicht andrücken.
Ein wunderbares Herbstgebäck
Diese Martinsbrötchen verbinden einen zarten, buttrigen Teig mit einer aromatischen Walnussfüllung und einer feinen Vanillenote. Die Zubereitung ist unkompliziert und lässt sich gut in einzelne Schritte aufteilen.
Besonders schön ist der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht. Die gerösteten Walnüsse, die Butter und die Vanille ergeben ein herrlich gemütliches Aroma, das perfekt zu Herbst und Martinszeit passt.
Ob frisch aus dem Ofen, zur Kaffeetafel oder als kleines selbstgemachtes Geschenk: Diese Walnussbrötchen sind ein feines Gebäck für viele Gelegenheiten.
Ergibt je nach Größe etwa 20–30 Martinsbrötchen.