Diese kleinen Mokkabohnen-Kugeln sind ein feines, zartes Gebäck für alle, die die Kombination aus mürbem Butterteig, aromatischem Kaffee und dunkler Schokolade lieben. Die Kugeln sind außen wunderbar mürbe und zerbrechlich, während sich im Inneren eine köstliche Mokkabohne versteckt. Nach dem Backen werden sie mit geschmolzener Zartbitter-Kuvertüre verziert und erhalten dadurch einen besonders schönen Schokoladenabschluss.
Das Gebäck eignet sich hervorragend für die Advents- und Weihnachtszeit, passt aber genauso gut zu einer Kaffeetafel, einem gemütlichen Nachmittag mit Familie und Freunden oder als kleine selbstgemachte Nascherei. Da sich aus der angegebenen Teigmenge etwa 50 Stück herstellen lassen, eignet sich das Rezept auch wunderbar, wenn mehrere Personen mit selbst gebackenem Gebäck verwöhnt werden sollen.
Zutaten
Für den Teig
220 g Mehl
320 g Butter oder Margarine
120 g Puderzucker
1 Vanilleschote, davon das Mark
320 g Speisestärke
1 Prise Salz
Für die Füllung
1 Packung Mokkabohnen-Konfekt
Zum Verzieren
Zartbitter-Kuvertüre
Die Zutaten sollten möglichst Zimmertemperatur haben, insbesondere Butter oder Margarine. Dadurch lässt sich die Masse leichter cremig aufschlagen und der Teig wird gleichmäßiger.
Bei der Vanille empfiehlt sich das Mark einer echten Vanilleschote. Es sorgt für ein besonders feines Aroma und passt hervorragend zum Kaffee- und Schokoladengeschmack. Wer keine Vanilleschote zur Hand hat, kann alternativ Vanillezucker oder Vanillepaste verwenden.
Die Speisestärke ist für die typische, besonders zarte Konsistenz des Gebäcks entscheidend. Sie macht die Kugeln mürbe und sorgt dafür, dass sie nach dem Backen fast auf der Zunge zerfallen.
Zubereitung
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Zubereitung
1. Zutaten vorbereiten
Bevor mit der Zubereitung begonnen wird, sollten alle Zutaten bereitgestellt werden. Die Butter oder Margarine sollte weich, aber nicht geschmolzen sein. Das Mehl und die Speisestärke können bei Bedarf kurz miteinander vermischt werden.
Den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Dadurch lassen sich die fertigen Kugeln später problemlos vom Blech lösen.
Die Mokkabohnen sollten ebenfalls bereitgelegt werden, damit sie beim Formen schnell zur Hand sind. Besonders praktisch ist es, die Mokkabohnen bereits vorher abzuzählen oder in einer kleinen Schale bereitzustellen.
2. Buttermasse herstellen
Die weiche Butter oder Margarine zusammen mit dem Puderzucker in eine große Rührschüssel geben. Das Mark der Vanilleschote hinzufügen und die Zutaten mehrere Minuten cremig rühren.
Anschließend die Speisestärke und eine Prise Salz dazugeben und alles gründlich miteinander vermengen.
Wichtig ist, dass die Masse gleichmäßig und möglichst glatt wird. Durch das Aufschlagen der Butter entsteht eine luftige Grundlage, die später für eine angenehm zarte Konsistenz sorgt.
3. Mehl nach und nach einarbeiten
Von den insgesamt 220 g Mehl zunächst 70 g zurückbehalten. Die übrigen 150 g Mehl nach und nach zur Buttermasse geben und vorsichtig unterarbeiten.
Der Teig sollte weich, geschmeidig und gut formbar sein. Er darf nicht unnötig lange geknetet werden, denn gerade bei mürbem Gebäck ist eine kurze Verarbeitung von Vorteil.
Das zurückbehaltene Mehl kann später je nach Konsistenz des Teiges verwendet werden. Sollte der Teig noch sehr weich oder klebrig sein, kann etwas davon eingearbeitet werden.
4. Teig portionieren
Den fertigen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zu mehreren dünnen Rollen formen. Die Rollen anschließend in möglichst gleich große Stücke schneiden.
Durch gleich große Portionen werden die Mokkabohnen-Kugeln später nicht nur optisch einheitlicher, sondern benötigen auch ungefähr dieselbe Backzeit.
Jedes Teigstück zunächst zwischen den Handflächen zu einer kleinen Kugel formen und anschließend leicht flach drücken.
5. Mokkabohne einsetzen
In die Mitte jedes Teigstücks eine Mokkabohne legen. Den Teig anschließend vorsichtig um die Mokkabohne herum schließen.
Die Mokkabohne sollte vollständig vom Teig umschlossen sein. Anschließend die Kugel nochmals vorsichtig zwischen den Händen rollen, damit keine offenen Stellen entstehen.
Dabei sollte nicht zu viel Druck ausgeübt werden. Der Teig ist relativ zart und lässt sich am besten mit sanften Bewegungen formen.
6. Kugeln auf das Backblech setzen
Die fertigen Kugeln mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech setzen. Beim Backen verändern sie ihre Form nur leicht, trotzdem sollte ausreichend Platz zwischen den einzelnen Stückchen bleiben.
Wer besonders gleichmäßige Kugeln erhalten möchte, kann alle Portionen vor dem Backen ungefähr abwiegen. Für ein feines Kleingebäck ist dies jedoch nicht zwingend notwendig.
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Backen und Verzieren
7. Mokkabohnen-Kugeln backen
Das Backblech in den vorgeheizten Backofen schieben und die Kugeln bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 Minuten backen.
Bei diesem Gebäck ist es besonders wichtig, die Farbe während des Backens im Auge zu behalten. Die Kugeln sollen möglichst hell bleiben und nur leicht fest werden. Sie müssen nicht dunkel gebräunt sein.
Je nach Backofen kann die genaue Backzeit etwas variieren. Deshalb empfiehlt es sich, bereits nach etwa 8 Minuten einen Blick auf das Gebäck zu werfen.
Sobald die Unterseite leicht Farbe angenommen hat und die Oberfläche noch hell aussieht, können die Kugeln aus dem Ofen genommen werden.
8. Vollständig abkühlen lassen
Nach dem Backen das Blech aus dem Ofen nehmen und die Mokkabohnen-Kugeln zunächst einige Minuten auf dem Blech ruhen lassen.
Das Gebäck ist direkt nach dem Backen noch sehr empfindlich. Deshalb sollte man es nicht sofort vom Blech nehmen oder stapeln. Nach einigen Minuten können die Kugeln vorsichtig auf ein Kuchengitter gesetzt werden.
Erst wenn sie vollständig ausgekühlt sind, sollten sie mit Schokolade verziert werden.
9. Kuvertüre schmelzen
Die Zartbitter-Kuvertüre grob hacken und vorsichtig schmelzen. Dies kann über einem warmen Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle erfolgen.
Beim Schmelzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Wasser in die Kuvertüre gelangt. Außerdem sollte sie nicht zu stark erhitzt werden.
Die geschmolzene Kuvertüre sollte glatt und glänzend sein. Nach dem Schmelzen kurz abkühlen lassen, damit sie beim Verzieren nicht zu flüssig ist.
10. Kugeln verzieren
Die vollständig ausgekühlten Mokkabohnen-Kugeln mit der Zartbitter-Kuvertüre verzieren.
Je nach gewünschtem Aussehen können die Kugeln beispielsweise zur Hälfte in Schokolade getaucht, mit feinen Schokoladenstreifen bespritzt oder nur an der Oberseite mit Kuvertüre verziert werden.
Anschließend die Kugeln auf Backpapier legen und die Schokolade vollständig fest werden lassen.
Für besonders saubere Schokoladenstreifen kann die geschmolzene Kuvertüre in einen kleinen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel gefüllt werden. Von einer Ecke wird nur eine winzige Spitze abgeschnitten und anschließend werden feine Linien über die Kugeln gezogen.
Tipps für besonders zarte Mokkabohnen-Kugeln
Die richtige Konsistenz des Teiges ist bei diesem Rezept besonders wichtig. Der Teig sollte weich genug sein, um sich problemlos formen zu lassen, aber nicht klebrig werden.
Butter oder Margarine sollte weich sein, jedoch nicht flüssig. Geschmolzene Butter kann die Struktur des Teiges verändern und dazu führen, dass sich die Kugeln beim Backen stärker ausbreiten.
Auch beim Kneten gilt: lieber kurz und vorsichtig arbeiten. Je länger ein mürber Teig bearbeitet wird, desto kompakter kann das fertige Gebäck werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Größe. Die Kugeln sollten nicht zu groß sein. Kleine Kugeln wirken besonders fein und lassen die Mokkabohne im Inneren geschmacklich besser zur Geltung kommen.
Wer das Gebäck besonders gleichmäßig gestalten möchte, kann die Teigportionen mit einer kleinen Küchenwaage abwiegen.
Variationen
Das Grundrezept lässt sich auf verschiedene Weise abwandeln. Wer ein intensiveres Kaffeearoma bevorzugt, kann den Teig mit einer kleinen Menge löslichem Kaffeepulver aromatisieren. Dieses sollte sehr fein sein und sparsam verwendet werden.
Auch etwas Kakao kann dem Teig hinzugefügt werden. Dadurch erhalten die Kugeln eine dunklere Farbe und einen noch schokoladigeren Geschmack.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung unterschiedlicher Schokoladen. Zartbitter-Kuvertüre sorgt für einen kräftigen Kontrast zum süßen, hellen Gebäck. Wer einen milderen Geschmack bevorzugt, kann stattdessen Vollmilchkuvertüre verwenden.
Auch eine Kombination aus dunkler und weißer Schokolade sieht auf einer Kaffeetafel besonders hübsch aus.
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Aufbewahrung und Servieren
Die fertigen Mokkabohnen-Kugeln sollten vollständig trocken und kühl aufbewahrt werden. Ideal ist eine gut verschließbare Keksdose, in der die Kugeln möglichst nicht übereinander gedrückt werden.
Zwischen einzelne Lagen kann Backpapier gelegt werden. So bleibt die Schokoladendekoration möglichst unbeschädigt und die empfindlichen Kugeln kleben nicht aneinander.
Zum Servieren passen die kleinen Gebäckstücke hervorragend zu Kaffee, Espresso oder Tee. Besonders schön wirken sie auf einer gemischten Plätzchenplatte zusammen mit anderen mürben Keksen und kleinen Schokoladengebäcken.
Auch als selbstgemachtes Geschenk sind die Mokkabohnen-Kugeln eine schöne Idee. In einer dekorativen Dose oder einem kleinen Gebäckbeutel verpackt, lassen sie sich unkompliziert verschenken.
Häufige Fehler vermeiden
Die Kugeln werden zu dunkel:
Das Gebäck sollte bei 180 °C nur kurz gebacken werden. Da die Kugeln möglichst hell bleiben sollen, lohnt es sich, die Backzeit genau zu beobachten.
Der Teig ist zu klebrig:
Je nach verwendeter Butter oder Margarine kann die Konsistenz etwas variieren. In diesem Fall kann vorsichtig etwas von dem zurückbehaltenen Mehl eingearbeitet werden.
Die Kugeln brechen beim Formen:
Wenn der Teig zu trocken wirkt, sollte er zunächst noch einmal vorsichtig mit den Händen zusammengedrückt werden. Die Kugeln nicht mit zu viel Kraft formen.
Die Mokkabohne schaut heraus:
Die Mokkabohne vollständig mit Teig umschließen und die Naht anschließend vorsichtig glätten. So bleibt die Füllung während des Backens im Inneren.
Die Schokolade wird nicht schön fest:
Die Kugeln müssen vollständig ausgekühlt sein, bevor sie mit Kuvertüre verziert werden. Außerdem sollte die Kuvertüre nicht überhitzt werden.
Menge
Aus der angegebenen Teigmenge entstehen etwa 50 kleine Mokkabohnen-Kugeln. Die tatsächliche Anzahl hängt davon ab, wie groß die einzelnen Kugeln geformt werden.
Für eine größere Menge kann das Rezept entsprechend angepasst werden. Wichtig ist dabei, die Kugeln möglichst gleich groß zu formen, damit sie gleichmäßig backen.
Fazit
Diese Mokkabohnen-Kugeln verbinden einen zarten, mürben Teig mit einer aromatischen Überraschung im Inneren und einer feinen Schokoladenschicht außen. Durch die einfache Zubereitung sind sie auch für die heimische Weihnachtsbäckerei bestens geeignet.
Besonders schön ist der Kontrast zwischen dem hellen, zarten Gebäck, der dunklen Kuvertüre und der kleinen Mokkabohne in der Mitte. Mit einer Tasse Kaffee oder Tee serviert, werden die kleinen Kugeln schnell zu einem beliebten Begleiter für gemütliche Kaffeestunden.
Wer mürbes Kleingebäck und den Geschmack von Kaffee und Schokolade mag, sollte dieses Rezept unbedingt ausprobieren.
Ergibt etwa 50 Stück.

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