Friday, October 2, 2026

Baiser Küsschen in 5 Minuten, die sind immer ein Muss!

 

Diese zarten Baiser-Plätzchen sind ein echter Hingucker auf jedem weihnachtlichen Plätzchenteller. Sie sehen aus wie kleine, weiße Tannenbäumchen, sind wunderbar luftig und schmecken herrlich süß mit einer feinen Zimtnote. Das Beste daran: Für dieses einfache Rezept brauchst du nur wenige Zutaten und kaum Fett.

Die kleinen Baisers bestehen aus aufgeschlagenem Eiweiß, Zucker, etwas Stärke und Zimt. Durch das mehrschichtige Aufspritzen entstehen hübsche Türmchen, die an kleine Schneehäubchen oder winterliche Tannen erinnern. Im Backofen werden sie bei niedriger Temperatur langsam getrocknet, sodass sie ihre luftige Struktur behalten.

Gerade in der Weihnachtszeit sind diese Plätzchen eine schöne Abwechslung zu klassischen Butterkeksen, Vanillekipferln oder reichhaltigen Schokoladenplätzchen. Sie lassen sich wunderbar vorbereiten, hübsch verpacken und als kleine selbst gemachte Aufmerksamkeit verschenken.

Ob für die festliche Kaffeetafel, zum Adventskaffee oder als süße Kleinigkeit zwischendurch – diese Zimt-Baisers bringen einen Hauch Winterzauber auf den Tisch.

Seite 1: Zutaten und Vorbereitung

Zutaten

  • 2 Eiweiß

  • 100 g Zucker

  • 1 TL Stärkemehl

  • ½ TL Zimtpulver

  • Kekse oder Oblaten als Unterlage

Warum diese Zutaten wichtig sind

Eiweiß: Es ist die Grundlage für die luftige Struktur der Baisers. Beim Aufschlagen wird Luft eingeschlossen, wodurch das Volumen deutlich zunimmt. Wichtig ist, dass weder Eigelb noch Fett in das Eiweiß gelangen.

Zucker: Er stabilisiert den Eischnee und sorgt für die typische süße, knusprige Baiserstruktur. Der Zucker sollte möglichst vollständig in der Eiweißmasse gelöst sein, damit die Oberfläche später schön gleichmäßig wird.

Stärkemehl: Eine kleine Menge Stärke unterstützt die Struktur der Baisermasse und kann dazu beitragen, dass die Plätzchen innen eine zarte Konsistenz behalten.

Zimt: Das Zimtpulver bringt eine warme, weihnachtliche Note mit. Es passt hervorragend zur Süße des Baisers und verleiht den Plätzchen ein angenehm würziges Aroma.

Kekse oder Oblaten: Sie dienen als Unterlage für die aufgespritzten Baisers. Oblaten sind besonders praktisch, weil sie sich leicht vom Backpapier lösen lassen. Kleine, eher neutrale Kekse eignen sich ebenfalls, wenn du eine etwas festere Grundlage möchtest.

Die richtige Vorbereitung

Bevor du mit der Zubereitung beginnst, solltest du alle Zutaten abwiegen und deine Arbeitsfläche vorbereiten.

Achte besonders darauf, dass die Rührschüssel und die Rührbesen vollkommen sauber und fettfrei sind. Schon geringe Fettspuren können verhindern, dass das Eiweiß richtig steif wird.

Lege ein Backblech mit Backpapier aus und verteile darauf die Kekse oder Oblaten mit etwas Abstand. Bereite außerdem einen Spritzbeutel mit einer größeren Spritztülle vor. Wenn du keinen Spritzbeutel zur Hand hast, kannst du auch einen stabilen Gefrierbeutel verwenden und eine kleine Ecke abschneiden.

Für die typische Tannenbaumform empfiehlt es sich, die Baisermasse in mehreren unterschiedlich großen Tupfen übereinander aufzuspritzen. So entstehen hübsche kleine Türmchen, die nach dem Trocknen besonders dekorativ aussehen.

Seite 2: Zubereitung

Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
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Schritt für Schritt zu luftigen Baiser-Plätzchen

1. Eiweiß sorgfältig trennen

Trenne die beiden Eier und gib das Eiweiß in eine saubere, fettfreie Rührschüssel.

Achte darauf, dass kein Eigelb in die Schüssel gelangt. Falls doch etwas Eigelb hineingerät, lässt sich das Eiweiß möglicherweise nicht mehr richtig steif schlagen.

Am einfachsten ist es, die Eier einzeln über einer kleinen Schüssel zu trennen und das Eiweiß erst danach in die große Rührschüssel zu geben.

2. Eiweiß aufschlagen

Beginne damit, das Eiweiß mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine auf niedriger Stufe aufzuschlagen. Sobald es schaumig wird, kannst du die Geschwindigkeit erhöhen.

Schlage das Eiweiß weiter, bis sich weiche Spitzen bilden. Es sollte sichtbar an Volumen gewonnen haben und eine weiße, schaumige Konsistenz besitzen.

3. Zucker langsam hinzufügen

Gib den Zucker nach und nach zum Eiweiß. Am besten lässt du ihn während des Rührens in kleinen Portionen einrieseln.

Schlage die Masse weiter, bis ein fester, glänzender Eischnee entsteht. Die Zuckerkristalle sollten sich möglichst gut aufgelöst haben.

Du kannst eine kleine Menge der Masse zwischen zwei Fingern verreiben. Fühlt sie sich noch deutlich körnig an, solltest du etwas länger weiterschlagen.

4. Stärkemehl und Zimt vorbereiten

Vermische das Stärkemehl mit dem Zimtpulver in einer kleinen Schüssel.

So lassen sich beide Zutaten später gleichmäßig in der Baisermasse verteilen und es entstehen weniger Klümpchen.

5. Stärkemehl und Zimt unterheben

Gib die Mischung aus Stärke und Zimt zum festen Eischnee.

Hebe die trockenen Zutaten vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Arbeite langsam und mit lockeren Bewegungen von unten nach oben, damit möglichst viel Luft in der Baisermasse bleibt.

Vermeide kräftiges Rühren. Sobald sich die Zutaten gleichmäßig verteilt haben, ist die Masse fertig.

6. Spritzbeutel vorbereiten

Fülle die Baisermasse vorsichtig in einen Spritzbeutel mit größerer Spritztülle.

Achte darauf, die Masse nicht unnötig zusammenzudrücken. Halte den Beutel möglichst aufrecht und drücke beim Spritzen gleichmäßig, damit die Tupfen eine schöne Form erhalten.

Wenn du keinen Spritzbeutel besitzt, kannst du einen Gefrierbeutel verwenden. Fülle die Masse hinein, verschließe den Beutel und schneide eine kleine Ecke ab.

Seite 3: Die Baisers formen und trocknen

Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
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7. Große Tupfen auf die Oblaten spritzen

Lege die vorbereiteten Oblaten oder Kekse auf das mit Backpapier ausgelegte Blech.

Spritze auf jede Unterlage zunächst einen größeren Tupfen Baisermasse. Dieser bildet die breite Basis des kleinen Baisertürmchens.

Achte darauf, dass die Masse möglichst mittig auf der Oblate oder dem Keks sitzt. So sehen die fertigen Plätzchen gleichmäßiger aus und stehen stabil.

8. Kleinere Tupfen darüber spritzen

Setze auf den ersten Tupfen einen etwas kleineren Tupfen. Halte den Spritzbeutel dabei möglichst senkrecht und übe gleichmäßigen Druck aus.

Der zweite Tupfen sollte etwas schmaler sein als der erste, damit sich die typische gestufte Form ergibt.

9. Einen dritten, noch kleineren Tupfen aufsetzen

Spritze zum Schluss einen weiteren, kleineren Tupfen auf die obere Schicht.

Ziehe den Spritzbeutel am Ende vorsichtig nach oben, sodass eine kleine Spitze entsteht. Dadurch erinnern die fertigen Plätzchen an kleine Tannenbäumchen oder festliche Schneehäubchen.

Wenn du möchtest, kannst du die Höhe der Türmchen variieren. Achte allerdings darauf, dass besonders hohe Baisers länger zum Trocknen benötigen können.

10. Backofen vorheizen

Heize den Backofen auf 120 °C vor. Bei dieser niedrigen Temperatur werden die Baisers eher getrocknet als gebacken.

Das langsame Trocknen ist entscheidend für die helle Farbe und die feine, luftige Konsistenz. Bei zu hoher Temperatur kann die Oberfläche schnell bräunen oder Risse bekommen.

11. Baisers im Ofen trocknen

Schiebe das Backblech in den vorgeheizten Backofen und lasse die Plätzchen ungefähr 35 Minuten trocknen.

Die genaue Zeit hängt von der Größe der Baisers, der Feuchtigkeit der Masse und deinem Backofen ab. Kleinere Baisers können früher fertig sein, während größere Türmchen möglicherweise länger benötigen.

Öffne die Ofentür möglichst nicht ständig, da Temperaturschwankungen die empfindliche Struktur beeinflussen können.

Die Baisers sollten sich nach dem Trocknen außen fest anfühlen und sich vorsichtig vom Backpapier lösen lassen. Je nach gewünschter Konsistenz können sie innen noch etwas zart sein.

12. Baisers langsam abkühlen lassen

Schalte den Backofen aus und lasse die Baisers bei leicht geöffneter Ofentür langsam abkühlen, sofern dein Backofen dies zulässt.

Durch das langsame Abkühlen wird ein abrupter Temperaturwechsel vermieden. Das kann helfen, Risse und ein starkes Zusammenfallen zu reduzieren.

Nimm die Plätzchen erst vom Blech, wenn sie ausreichend abgekühlt und stabil sind.

Seite 4: Tipps, Variationen und Aufbewahrung

Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
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So werden deine Baiser-Plätzchen besonders schön

Eine saubere Schüssel verwenden

Fett ist einer der größten Feinde von Baisermasse. Achte deshalb darauf, dass die Rührschüssel und die Rührbesen vollständig sauber und trocken sind.

Zucker langsam einarbeiten

Wenn du den Zucker portionsweise hinzufügst, kann er sich besser mit dem Eiweiß verbinden. Dadurch wird die Masse stabiler und erhält eine glänzende Oberfläche.

Nicht zu kräftig unterheben

Stärke und Zimt sollten vorsichtig unter die Baisermasse gehoben werden. Zu starkes Rühren lässt die eingeschlossene Luft entweichen und kann dazu führen, dass die Masse an Volumen verliert.

Die Temperatur im Auge behalten

Baisers sollen bei niedriger Temperatur trocknen. Wenn sie zu schnell bräunen, ist der Ofen möglicherweise zu heiß. Jeder Backofen verhält sich etwas anders, deshalb lohnt es sich, die erste Portion besonders aufmerksam zu beobachten.

Vor Feuchtigkeit schützen

Baiser reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit. An feuchten Tagen oder bei hoher Luftfeuchtigkeit kann es länger dauern, bis die Plätzchen vollständig trocken sind. Bewahre sie nach dem Abkühlen unbedingt luftdicht auf.

Leckere Variationen

Mit Vanille

Wenn du ein besonders feines Aroma magst, kannst du zusätzlich etwas Vanilleextrakt oder eine kleine Menge Vanillemark unter die Baisermasse heben. Die Vanille ergänzt den Zimt wunderbar.

Mit Kakao

Für eine schokoladige Variante kannst du einen kleinen Teil der Stärke durch etwas ungesüßten Kakao ersetzen. Die Baisers erhalten dadurch eine leichte Schokoladennote und eine etwas dunklere Farbe.

Mit gehackten Mandeln

Fein gehackte Mandeln können vorsichtig unter die fertige Masse gehoben oder als Dekoration auf die Oberfläche gestreut werden. Dadurch bekommen die Plätzchen einen leicht nussigen Geschmack.

Mit weihnachtlichen Gewürzen

Neben Zimt passen auch eine kleine Prise Kardamom oder etwas gemahlene Vanille zu diesen Baisers. Verwende zusätzliche Gewürze sparsam, damit der feine Geschmack des Eiweißes nicht überdeckt wird.

Mit Schokoladendekoration

Nach dem vollständigen Abkühlen kannst du die Baisers mit dünnen Linien geschmolzener Schokolade verzieren. Lasse die Schokolade anschließend fest werden, bevor du die Plätzchen verpackst.

Aufbewahrung

Bewahre die vollständig abgekühlten Baiser-Plätzchen in einer luftdicht verschlossenen Dose an einem trockenen Ort auf. Lege sie möglichst vorsichtig hinein, damit die zarten Türmchen nicht zerbrechen.

Zwischen einzelne Schichten kannst du Backpapier legen. So verhinderst du, dass die Plätzchen aneinanderstoßen und ihre Form verlieren.

Bei trockener Lagerung bleiben die Baisers mehrere Tage knusprig. Werden sie weich, haben sie häufig Feuchtigkeit aufgenommen. Deshalb solltest du sie nicht offen stehen lassen und sie möglichst erst kurz vor dem Servieren aus der Dose nehmen.

Häufige Fragen

Warum wird mein Eischnee nicht richtig fest?

Häufig liegt es an Fettspuren oder Eigelb im Eiweiß. Auch eine nicht ausreichend saubere Schüssel kann das Aufschlagen erschweren. Verwende am besten eine fettfreie Schüssel und trenne die Eier sorgfältig.

Warum werden die Baisers gelblich?

Wenn die Temperatur zu hoch ist oder die Baisers zu lange im Ofen bleiben, können sie sich verfärben. Achte auf eine niedrige Backtemperatur und kontrolliere die Plätzchen gegen Ende der Trocknungszeit.

Warum kleben die Baisers am Backpapier?

Möglicherweise sind sie noch nicht vollständig getrocknet. Lasse sie etwas länger im Ofen und anschließend langsam abkühlen. Die Unterseite sollte fest sein, bevor du sie vom Papier löst.

Kann ich die Baisers schon einige Tage vor Weihnachten zubereiten?

Ja. Bei trockener und luftdichter Lagerung lassen sich die Plätzchen gut vorbereiten. Achte darauf, sie vor Feuchtigkeit zu schützen, damit sie ihre knusprige Konsistenz behalten.

Kleine Schneehäubchen für die Weihnachtszeit

Diese Zimt-Baiser-Plätzchen sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie aus wenigen Zutaten etwas besonders Hübsches entstehen kann. Der luftige Eischnee, die dezente Zimtnote und die dekorative Form machen sie zu einer schönen Ergänzung für jeden weihnachtlichen Plätzchenteller.

Sie sind einfach zuzubereiten, lassen sich gut vorbereiten und eignen sich auch wunderbar als selbst gemachtes Geschenk aus der Küche. Mit etwas Schokolade oder Mandeln kannst du sie ganz nach deinem Geschmack verzieren.

Meine Lieben, wenn euch das Rezept gefällt, hinterlasst gerne einen Kommentar. Verratet mir, ob ihr eure Baiser-Plätzchen lieber klassisch mit Zimt oder mit einer zusätzlichen Schokoladennote mögt. Ich wünsche euch viel Freude beim Backen und eine gemütliche Weihnachtszeit!

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