Das Dessert ist besonders praktisch, weil dafür kein Backofen benötigt wird. Nach der Zubereitung braucht der Fruchtring lediglich ausreichend Zeit im Kühlschrank, damit die Orangenmischung fest werden kann.
Mit seiner fruchtigen Kombination und der gekühlten Konsistenz eignet sich der Ring besonders schön für eine Feier, eine Kaffeetafel oder als elegantes Dessert nach einer Mahlzeit.
Zutaten
Für die Fruchtschicht
2 reife Bananen, ca. 240 g
80 g frische Erdbeeren, etwa ⅔ Tasse, entstielt und gehackt
2 mittelgroße Kiwis, ca. 200 g
1 EL frischer Zitronensaft
100 g Kristallzucker, ½ Tasse
2 EL Wasser
Für die Orangenbasis
2 große Orangen, für Schale und Segmente
350 ml frischer Orangensaft, 1½ Tassen
400 ml Wasser, 2 Tassen
100 g Kristallzucker, ½ Tasse
80 g Maisstärke, ⅔ Tasse
Benötigte Werkzeuge
22-cm-Ringform oder Gugelhupfform
mittlerer Topf
Schneebesen
feinmaschiges Sieb
Schritt 1: Das Obst vorbereiten
Zunächst die Bananen schälen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Erdbeeren entstielen und vierteln.
Anschließend die Kiwis schälen, in Scheiben schneiden und diese ebenfalls vierteln.
Alle vorbereiteten Früchte in eine große Rührschüssel geben.
Nun den frischen Zitronensaft hinzufügen und die Früchte vorsichtig damit vermengen. Der Zitronensaft hilft dabei, ein Braunwerden der Früchte zu verhindern.
Dabei vorsichtig arbeiten, damit die geschnittenen Früchte möglichst schön erhalten bleiben.
Schritt 2: Die Früchte ziehen lassen
Nun 100 g Kristallzucker und 2 EL Wasser zu den vorbereiteten Früchten geben.
Alles vorsichtig miteinander vermengen.
Die Früchte anschließend etwa 10 Minuten ziehen lassen.
Während dieser Zeit geben die Früchte etwas Saft ab. Zusammen mit Zucker und Wasser entsteht ein leichter Sirup, der die Früchte zusätzlich aromatisiert.
Schritt 3: Die Orangen vorbereiten
Während die Früchte ziehen, werden die Orangen vorbereitet.
Zunächst die Schale beider Orangen fein abreiben und beiseitestellen. Die Orangenschale wird später in die gekochte Orangenbasis eingerührt und sorgt dort für zusätzliches Orangenaroma.
Anschließend die Orangen in Segmente teilen.
Dafür die Orangen schälen und die Häutchen entfernen, sodass möglichst saubere Orangenspalten entstehen.
Die vorbereiteten Orangensegmente werden später gemeinsam mit den anderen Früchten in die Form gegeben.
Schritt 4: Die Orangenbasis anrühren
Nun beginnt die Zubereitung der Orangenbasis.
Den frischen Orangensaft, das Wasser und die restlichen 100 g Zucker in einen Topf geben.
Die Mischung verrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
In einer separaten Schüssel die Maisstärke mit einigen Esslöffeln der Saftmischung glatt rühren.
Dabei gründlich rühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Diese vorbereitete Maisstärkemischung wird später zum Andicken der Orangenbasis verwendet.
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
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Orangen-Fruchtgelatine-Ring – die Zubereitung geht weiter
Schritt 5: Die Orangenmischung eindicken
Die vorbereitete Saftmischung im Topf nun leicht köcheln lassen.
Anschließend die angerührte Maisstärke langsam unter ständigem Rühren einarbeiten.
Die Mischung bei mittlerer Hitze etwa 5–7 Minuten köcheln lassen. Dabei kontinuierlich mit dem Schneebesen rühren.
Nach und nach wird die Flüssigkeit deutlich dicker.
Die gewünschte Konsistenz ist laut Rezept puddingartig. Sobald die Orangenmischung diese Konsistenz erreicht hat, kann sie vom Herd genommen werden.
Schritt 6: Abseihen und abkühlen lassen
Die eingedickte Orangenmischung vom Herd nehmen.
Nun durch ein feinmaschiges Sieb abseihen.
Anschließend die zuvor abgeriebene Orangenschale unterrühren.
Die Mischung etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
Sie sollte noch warm sein, wenn sie über die Früchte gegossen wird, aber nicht mehr direkt vom Herd kommen.
Den Fruchtring zusammensetzen
Nun werden die vorbereiteten Früchte und die Orangenbasis miteinander verbunden.
Schritt 7: Die Form vorbereiten und Früchte einschichten
Eine 22-cm-Ringform oder Gugelhupfform leicht mit Öl ausstreichen.
Das erleichtert später das Herauslösen des fertigen Desserts.
Nun die vorbereiteten Früchte gleichmäßig auf dem Boden der Form verteilen.
Dazu gehören die Bananen, Erdbeeren und Kiwis sowie die vorbereiteten Orangenspalten.
Die Früchte möglichst gleichmäßig verteilen, damit sie nach dem Stürzen schön im gesamten Ring zu sehen sind.
Schritt 8: Orangenbasis hinzufügen
Die noch warme Orangenmischung vorsichtig über die Früchte gießen.
Dabei darauf achten, dass die Früchte vollständig bedeckt werden.
Anschließend die Form leicht auf die Arbeitsfläche klopfen.
Dadurch können eventuell eingeschlossene Luftblasen nach oben steigen.
Schritt 9: Kühlen und fest werden lassen
Die Form mit Frischhaltefolie abdecken.
Nun kommt der wichtigste Teil: Geduld.
Der Orangen-Fruchtgelatine-Ring muss mindestens 5 Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank durchkühlen und fest werden.
Erst wenn die Masse ausreichend fest geworden ist, sollte das Dessert aus der Form gelöst werden.
Das Dessert aus der Form lösen
Wenn der Fruchtring vollständig gekühlt und fest geworden ist, kann er vorsichtig aus der Form gelöst werden.
Dafür die Form für etwa 10–15 Sekunden in warmes Wasser tauchen.
Diese kurze Erwärmung hilft dabei, den Ring von der Form zu lösen.
Falls sich das Dessert noch nicht lösen lässt, kann vorsichtig mit einem dünnen Messer an der Kante entlanggefahren werden.
Anschließend eine Servierplatte auf die Form setzen und den Ring vorsichtig darauf stürzen.
Die Form anschließend behutsam abheben.
Nun sollte der fruchtige Orangenring auf der Servierplatte liegen und seine bunten Fruchtstücke sichtbar zeigen.
Servieren
Den fertigen Ring in Scheiben schneiden und kalt servieren.
Zum Schluss kann das Dessert nach Belieben mit zusätzlichem Obst oder frischer Minze garniert werden.
Durch die unterschiedlichen Früchte entsteht beim Anschneiden ein besonders schönes Farbenspiel aus Orange, Gelb, Rot und Grün.
Die Früchte im Überblick
Banane
Die reifen Bananen werden in etwa 1 cm dicke Scheiben geschnitten und bilden einen Teil der fruchtigen Füllung.
Erdbeeren
Die Erdbeeren werden entstielt und geviertelt. Ihre rote Farbe sorgt für einen schönen Kontrast zu den helleren Früchten.
Kiwi
Die geschälten Kiwis werden zunächst in Scheiben und anschließend in Viertel geschnitten.
Orange
Die Orangen werden sowohl für die Schale als auch für die Segmente verwendet. Die Schale kommt in die Orangenbasis, während die sauberen Orangenspalten direkt mit den übrigen Früchten in die Form geschichtet werden.
Tipps & Hinweise
Kein Backofen notwendig
Der Orangen-Fruchtgelatine-Ring ist ein Dessert ohne Backen. Die Zubereitung erfolgt auf dem Herd, anschließend übernimmt der Kühlschrank das Festwerden.
Ausreichend Kühlzeit einplanen
Die angegebene Kühlzeit beträgt mindestens 5 Stunden, idealerweise sollte der Ring über Nacht im Kühlschrank bleiben.
Früchte vorsichtig behandeln
Da die Früchte sichtbar im fertigen Ring verteilt sind, sollten sie beim Vermengen mit Zitronensaft, Zucker und Wasser vorsichtig behandelt werden.
Maisstärke klumpenfrei anrühren
Die Maisstärke zunächst mit einigen Esslöffeln der Saftmischung glatt rühren. Erst wenn keine Klümpchen mehr vorhanden sind, wird sie langsam in die warme Saftmischung eingerührt.
Beim Kochen ständig rühren
Während die Maisstärke die Orangenbasis eindickt, sollte kontinuierlich gerührt werden. So entsteht eine gleichmäßige, puddingartige Masse.
Vorsichtig stürzen
Beim Lösen aus der Form sollte man geduldig vorgehen. Ein kurzes Bad in warmem Wasser und bei Bedarf ein dünnes Messer an der Kante helfen dabei, den Ring vorsichtig zu lösen.
Zeit und Menge
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Kühlzeit: mindestens 5 Stunden
Am besten: über Nacht kühlen
Ergibt: 8–10 Portionen
Kalorien: ca. 150–180 kcal pro Portion, abhängig von Obstsorte und Portionsgröße
Fazit
Der erfrischende Orangen-Fruchtgelatine-Ring ist ein farbenfrohes Dessert, das ganz ohne Backofen auskommt und trotzdem auf jeder Kaffeetafel oder bei einer Feier für einen besonderen Auftritt sorgt.
Die Kombination aus Banane, Erdbeeren, Kiwi und Orange wird von einer fruchtigen Orangenbasis umschlossen. Der frische Zitronensaft hilft dabei, das Obst optisch frisch zu halten, während die Maisstärke der Orangenmischung ihre puddingartige Konsistenz verleiht.
Besonders schön ist das Dessert nach der langen Kühlzeit: Beim Stürzen kommt der Ring in seiner gesamten Form zum Vorschein und die bunten Früchte werden sichtbar.
Mit etwas zusätzlichem Obst oder frischer Minze dekoriert und gut gekühlt serviert, ist dieser Orangen-Fruchtgelatine-Ring ein erfrischender, fruchtiger und gleichzeitig beeindruckender Nachtisch.
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