Dieses klassische Spritzgebäck ist ein echter Weihnachtsliebling und erinnert an gemütliche Backtage in der Adventszeit. Der Teig ist wunderbar buttrig, zart und aromatisch und lässt sich nach dem Ruhen problemlos durch den Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz drehen.
Das Rezept ist unkompliziert und ergibt eine große Menge köstlicher Plätzchen. Besonders schön ist, dass man das Spritzgebäck in unterschiedlichen Formen herstellen kann. Ob Stangen, Kringel, S-Formen oder andere klassische Gebäckformen – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.
Nach dem Backen können die Plätzchen pur genossen oder zusätzlich mit Schokolade verziert beziehungsweise zur Hälfte in Kuvertüre getaucht werden.
Zutaten
400 g Zucker
400 g Butter
6 Packungen Vanillezucker
2 EL Öl
1 kg Mehl
1 TL Backpulver
4 Eier
1 Packung Kuvertüre oder Schokolade zum Verzieren
Vorbereitung
Die Butter sollte möglichst weich sein, damit sie sich gut mit den übrigen Zutaten verbinden lässt. Außerdem sollte ausreichend Platz im Kühlschrank oder an einem anderen kühlen Ort vorhanden sein, da der Teig über Nacht ruhen soll.
Am nächsten Tag werden ein Fleischwolf und ein passender Spritzgebäckaufsatz benötigt. Die Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen rechtzeitig vorheizen.
Zubereitung
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
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Seite 2 – Der Spritzgebäckteig
Zunächst alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben. Dazu gehören Zucker, Butter, Vanillezucker, Öl, Mehl, Backpulver und Eier.
Mit den Knethaken des Handrührgerätes alles gründlich miteinander verkneten, bis ein glatter, gleichmäßiger Teig entsteht.
Der Teig sollte gut durchgeknetet sein, aber nicht unnötig lange bearbeitet werden. Sobald keine trockenen Mehlnester mehr vorhanden sind und sich eine einheitliche Masse gebildet hat, ist er bereit für die Ruhezeit.
Warum der Teig ruhen sollte
Den fertigen Teig mit einem sauberen Küchentuch abdecken und über Nacht ruhen lassen. Dabei sollte er weder zu warm noch zu kalt stehen.
Durch die lange Ruhezeit können sich die Zutaten optimal miteinander verbinden. Außerdem lässt sich der Teig am nächsten Tag besser verarbeiten und durch den Fleischwolf drücken.
Wer Spritzgebäck regelmäßig selbst backt, weiß: Gerade diese Ruhezeit trägt viel zum typischen Charakter des Gebäcks bei.
Am nächsten Tag
Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal kurz durchkneten. Sollte er sehr fest geworden sein, kann man ihn kurz bei Raumtemperatur stehen lassen, damit er wieder etwas geschmeidiger wird.
Er sollte jedoch nicht zu weich werden, denn für das Spritzgebäck muss der Teig seine Form behalten.
Seite 3 – Spritzgebäck formen und backen
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
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Am nächsten Tag den vorbereiteten Teig durch einen Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz drehen.
Dabei können verschiedene Aufsätze und Formen verwendet werden. Besonders klassisch sind längliche Stangen, kleine Kringel oder geschwungene Formen.
Die fertig geformten Teigstücke direkt auf mit Backpapier belegte Backbleche setzen. Zwischen den einzelnen Plätzchen etwas Abstand lassen, damit sie beim Backen nicht aneinanderstoßen.
Backtemperatur
Das Spritzgebäck wird bei folgenden Temperaturen gebacken:
190 °C Umluft
220 °C Ober-/Unterhitze
Die Backzeit beträgt etwa 20 Minuten.
Da die genaue Backzeit von der Größe und Dicke der Plätzchen sowie vom jeweiligen Backofen abhängt, sollte das Gebäck gegen Ende der Backzeit beobachtet werden.
Die Plätzchen sollen schön gebacken und leicht goldgelb sein. Sie sollten nicht zu dunkel werden, damit das feine Butter-Vanille-Aroma erhalten bleibt.
Nach dem Backen die Bleche aus dem Ofen nehmen und das Spritzgebäck zunächst auf dem Blech etwas abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.
Wichtig für zartes Spritzgebäck
Die Plätzchen erst vollständig auskühlen lassen, bevor sie dekoriert oder in Dosen verpackt werden. So bleiben sie schön stabil und die Schokolade kann später richtig fest werden.
Seite 4 – Mit Schokolade verfeinern und richtig aufbewahren
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
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Das klassische Spritzgebäck schmeckt bereits pur wunderbar. Wer es besonders festlich mag, kann die vollständig ausgekühlten Plätzchen jedoch zusätzlich mit Schokolade oder Kuvertüre verfeinern.
Dafür die Kuvertüre beziehungsweise Schokolade vorsichtig schmelzen. Die ausgekühlten Plätzchen anschließend nach Belieben ganz oder teilweise in die Schokolade tauchen.
Besonders hübsch sieht es aus, wenn nur die Enden des Spritzgebäcks mit Schokolade überzogen werden. Alternativ kann die Schokolade auch mit einem Löffel oder einem kleinen Spritzbeutel dekorativ über die Plätzchen gezogen werden.
Die Schokolade anschließend vollständig trocknen und fest werden lassen.
Aufbewahrung
Sobald die Schokolade fest geworden ist, das Spritzgebäck in gut verschließbare Keksdosen füllen.
Am besten die Plätzchen nicht zu warm lagern. Eine trockene und kühle Umgebung ist ideal. So bleibt das Gebäck über längere Zeit aromatisch und mürbe.
Wer verschiedene Sorten Plätzchen gleichzeitig lagert, sollte das Spritzgebäck möglichst getrennt von stark gewürzten oder sehr aromatischen Sorten aufbewahren, damit sein feines Vanille-Butter-Aroma erhalten bleibt.
Variationen
Das Rezept lässt sich auf einfache Weise abwandeln:
Einen Teil des Gebäcks mit dunkler Schokolade verzieren.
Für eine mildere Variante weiße oder helle Kuvertüre verwenden.
Verschiedene Spritzgebäckformen herstellen und anschließend gemischt auf einer Platte servieren.
Einen Teil pur lassen und einen Teil mit Schokolade dekorieren.
Fazit
Dieses klassische Spritzgebäck ist genau das richtige Rezept für alle, die traditionelles Weihnachtsgebäck lieben. Der reichhaltige Butterteig mit Vanillezucker wird über Nacht besonders aromatisch und lässt sich am nächsten Tag wunderbar durch den Fleischwolf spritzen.
Nach dem Backen sind die Plätzchen zart, buttrig und herrlich mürbe. Mit einem Überzug aus Schokolade werden sie zusätzlich zu einem echten Hingucker auf dem Weihnachtsteller.
Am besten gleich eine größere Dose davon backen – denn dieses Spritzgebäck verschwindet erfahrungsgemäß schneller, als man denkt.
Guten Appetit und viel Freude beim Backen!

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