
Diese cremige Kartoffelsuppe mit knusprigem Speck und würzigem Cheddar ist ein echtes Wohlfühlgericht für gemütliche Tage. Zarte Kartoffeln, aromatischer Knoblauch, goldbraun gebratene Zwiebeln und eine samtige Sahnesuppe verbinden sich zu einem herzhaften Gericht, das wunderbar sättigt.
Das Besondere an dieser Suppe ist ihre herrliche Konsistenz. Ein Teil der Kartoffeln wird püriert, während die übrigen Stücke ganz bleiben. So entsteht eine cremige Suppe, die gleichzeitig noch etwas Biss hat. Der geschmolzene Cheddar verleiht ihr eine kräftige, würzige Note, während der knusprige Speck für ein besonders aromatisches Topping sorgt.
Ob als wärmendes Mittagessen, als gemütliches Abendessen mit der Familie oder als herzhafte Mahlzeit am Wochenende – diese Kartoffelsuppe passt zu vielen Gelegenheiten. Mit frischer Petersilie und etwas zusätzlichem Käse serviert, wird sie zu einem besonders leckeren Genuss.
Zutaten für 4 Portionen
Für die Kartoffelsuppe
1 kg Kartoffeln, geschält und gewürfelt
150 g Speck, gewürfelt
1 Zwiebel, fein gewürfelt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
800 ml Hühnerbrühe
250 ml Sahne
50 g Butter
2 EL Mehl
150 g geriebener Cheddar
Salz nach Geschmack
Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Etwas Muskatnuss
Zum Garnieren
Etwas zusätzlicher geriebener Cheddar
Knusprig gebratener Speck
Frische Petersilie, fein gehackt
Optional: Frühlingszwiebeln in feinen Ringen
Benötigte Küchenutensilien
Ein großer Suppentopf
Ein scharfes Küchenmesser
Ein Schneidebrett
Ein Sparschäler
Ein Kochlöffel
Ein Schaumlöffel
Ein Stabmixer
Eine Schöpfkelle
Tiefe Suppenteller oder Schüsseln
Vorbereitung der Zutaten
Bevor du mit dem Kochen beginnst, solltest du alle Zutaten vorbereiten. So lässt sich die Suppe später ohne Unterbrechungen zubereiten.
Schäle zunächst die Kartoffeln und schneide sie in möglichst gleich große Würfel. Die Stücke sollten nicht zu groß sein, damit sie gleichmäßig garen. Wenn die Kartoffelwürfel ungefähr gleich groß sind, werden sie zur gleichen Zeit weich.
Schäle anschließend die Zwiebel und schneide sie in kleine Würfel. Je feiner die Zwiebel geschnitten ist, desto besser verteilt sie sich später in der Suppe.
Schäle die Knoblauchzehen und hacke sie möglichst fein. Der Knoblauch soll der Suppe ein angenehmes Aroma verleihen, ohne zu dominant zu schmecken.
Stelle außerdem die Hühnerbrühe, die Sahne, die Butter, das Mehl und den geriebenen Cheddar bereit. Wenn du den Speck später als Garnitur verwenden möchtest, kannst du bereits einen kleinen Teil davon beiseitelegen.
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
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1. Den Speck knusprig braten
Stelle einen großen Suppentopf auf den Herd und erhitze ihn bei mittlerer Temperatur. Gib die Speckwürfel hinein und brate sie langsam an.
Der Speck sollte nach und nach sein Fett abgeben und eine schöne goldbraune Farbe bekommen. Rühre gelegentlich um, damit die Würfel gleichmäßig bräunen und nicht am Topfboden festkleben.
Sobald der Speck knusprig ist, nimm ihn mit einem Schaumlöffel aus dem Topf und lege ihn auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller.
Das im Topf verbliebene Speckfett solltest du nicht wegschütten. Es enthält viele Röstaromen und bildet eine besonders geschmackvolle Grundlage für die Suppe.
Wenn du die Suppe später garnieren möchtest, bewahre den gebratenen Speck separat auf. So bleibt er bis zum Servieren schön knusprig.
2. Die Zwiebeln anschwitzen
Gib die fein gewürfelte Zwiebel in das verbliebene Speckfett.
Brate sie bei mittlerer Hitze etwa drei bis vier Minuten an und rühre dabei regelmäßig um. Die Zwiebeln sollen weich und glasig werden, aber nicht zu dunkel bräunen.
Durch das langsame Anschwitzen entwickeln sie ein mildes, leicht süßliches Aroma, das hervorragend zu den Kartoffeln und dem Speck passt.
Falls nur sehr wenig Speckfett im Topf zurückgeblieben ist, kannst du einen kleinen Teil der Butter hinzufügen.
3. Den Knoblauch hinzufügen
Sobald die Zwiebeln weich sind, gib den fein gehackten Knoblauch dazu.
Brate ihn etwa 30 bis 60 Sekunden mit und rühre dabei ständig um. Der Knoblauch sollte duften, aber nicht braun werden, da er sonst einen bitteren Geschmack entwickeln kann.
Schon nach kurzer Zeit entfaltet sich ein angenehmes Aroma, das der Kartoffelsuppe eine herzhafte Note verleiht.
4. Butter und Mehl einrühren
Gib die Butter in den Topf und lasse sie bei mittlerer Hitze vollständig schmelzen.
Streue anschließend das Mehl darüber und verrühre alles gründlich mit einem Kochlöffel oder Schneebesen.
Lasse die Mischung unter ständigem Rühren ungefähr zwei Minuten anschwitzen. Dabei entsteht eine einfache Mehlschwitze, die später für die cremige Konsistenz der Suppe sorgt.
Achte darauf, dass das Mehl nicht zu dunkel wird. Eine helle Mehlschwitze passt besonders gut zu dieser Kartoffelsuppe und sorgt für eine angenehm milde Grundlage.
5. Die Brühe nach und nach hinzufügen
Gieße die Hühnerbrühe langsam und portionsweise in den Topf.
Rühre dabei kontinuierlich, damit sich das Mehl gleichmäßig mit der Flüssigkeit verbindet. So vermeidest du Klümpchen und erhältst eine glatte Suppengrundlage.
Nachdem du die gesamte Brühe hinzugefügt hast, lasse die Flüssigkeit einmal kurz aufkochen.
Rühre noch einmal gründlich um und achte darauf, dass sich am Topfboden keine Mehlschwitze festgesetzt hat.
Die Suppengrundlage sollte nun leicht gebunden sein und eine gleichmäßige Konsistenz haben.
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
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6. Die Kartoffeln hinzufügen
Gib die vorbereiteten Kartoffelwürfel in den Topf und rühre alles gut um, damit sie gleichmäßig mit der Brühe bedeckt sind.
Bringe die Suppe erneut zum Kochen. Sobald sie leicht sprudelt, reduziere die Hitze auf eine niedrige bis mittlere Stufe.
Lasse die Kartoffeln bei leicht geöffnetem Deckel ungefähr 15 bis 20 Minuten köcheln. Die genaue Garzeit hängt von der Größe der Kartoffelwürfel und der verwendeten Kartoffelsorte ab.
Rühre gelegentlich vorsichtig um, damit die Kartoffeln nicht am Boden des Topfes anhaften.
Die Kartoffeln sind fertig, wenn sie sich problemlos mit einer Gabel oder einem Messer einstechen lassen. Sie sollten weich sein, aber nicht vollständig zerfallen.
7. Die Suppe teilweise pürieren
Sobald die Kartoffeln gar sind, kannst du die gewünschte Konsistenz herstellen.
Nimm einen Stabmixer und püriere ungefähr ein Drittel der Suppe direkt im Topf. Achte dabei darauf, den Mixer nicht zu lange an einer Stelle zu halten.
Der pürierte Anteil verbindet sich mit der Brühe und sorgt für eine wunderbar cremige Konsistenz. Die übrigen Kartoffelstücke bleiben erhalten und geben der Suppe einen angenehmen Biss.
Wenn du eine besonders stückige Suppe bevorzugst, püriere nur eine kleine Menge. Für eine cremigere Variante kannst du etwas mehr pürieren.
Vermeide es, die gesamte Suppe zu lange zu mixen. Dadurch kann die Konsistenz der Kartoffeln klebrig werden.
8. Die Sahne einrühren
Gieße nun die Sahne langsam in den Topf und rühre sie vorsichtig unter.
Lasse die Suppe bei niedriger bis mittlerer Hitze einige Minuten erwärmen. Sie sollte heiß werden, aber nicht mehr stark kochen.
Die Sahne macht die Suppe besonders mild und samtig. Gleichzeitig verbindet sie sich mit der pürierten Kartoffelmasse und sorgt für eine angenehm cremige Konsistenz.
Wenn die Suppe nach dem Hinzufügen der Sahne zu dick erscheint, kannst du etwas zusätzliche Brühe oder Milch einrühren.
9. Den Cheddar schmelzen lassen
Reduziere die Hitze und gib den geriebenen Cheddar nach und nach in die heiße Suppe.
Rühre langsam und gleichmäßig, bis der Käse vollständig geschmolzen ist. Gib nicht den gesamten Käse auf einmal hinein, damit er sich besser verteilen kann.
Der Cheddar verleiht der Kartoffelsuppe einen kräftigen, würzigen Geschmack und macht sie zusätzlich cremig.
Achte darauf, dass die Suppe nach der Zugabe des Käses nicht mehr stark kocht. Zu hohe Temperaturen können dazu führen, dass sich der Käse nicht gleichmäßig verbindet.
Wenn der Käse vollständig geschmolzen ist, sollte die Suppe eine schöne, cremige Konsistenz haben.
10. Die Suppe abschmecken
Würze die Kartoffelsuppe mit schwarzem Pfeffer und etwas Muskatnuss.
Gib Salz zunächst nur sparsam hinzu. Speck, Hühnerbrühe und Cheddar enthalten bereits Salz, sodass die Suppe möglicherweise kaum zusätzliches Salz benötigt.
Probiere die Suppe und passe die Würzung nach deinem persönlichen Geschmack an.
Wenn du eine kräftigere Note möchtest, kannst du etwas mehr schwarzen Pfeffer verwenden. Muskatnuss sollte dagegen nur in kleinen Mengen hinzugefügt werden, damit sie die anderen Aromen nicht überdeckt.
Lasse die Suppe zum Schluss noch ein bis zwei Minuten bei niedriger Hitze ziehen. Rühre gelegentlich um und achte darauf, dass sie nicht anbrennt.
11. Die fertige Suppe warm halten
Wenn du die Suppe nicht sofort servierst, kannst du sie bei sehr niedriger Hitze warm halten.
Rühre zwischendurch vorsichtig um, damit sich die cremige Masse nicht am Topfboden absetzt.
Sollte die Suppe während des Warmhaltens zu dick werden, gib einfach etwas Brühe oder Milch hinzu und rühre alles gründlich durch.
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
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12. Die Kartoffelsuppe anrichten
Sobald die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat, kannst du sie servieren.
Verteile die heiße Kartoffelsuppe mit einer Schöpfkelle auf tiefe Teller oder Suppenschalen.
Gib auf jede Portion etwas von dem zuvor gebratenen Speck. Streue anschließend etwas zusätzlichen geriebenen Cheddar darüber und garniere die Suppe mit frisch gehackter Petersilie.
Wer möchte, kann zusätzlich einige feine Frühlingszwiebelringe darüberstreuen. Sie bringen eine frische, leicht würzige Note in das Gericht.
Serviere die Suppe möglichst direkt nach dem Anrichten, solange sie noch heiß und schön cremig ist.
Tipps für eine besonders cremige Kartoffelsuppe
Die richtige Kartoffelsorte verwenden: Mehligkochende Kartoffeln eignen sich besonders gut, weil sie beim Kochen leicht zerfallen und der Suppe eine natürliche Bindung geben. Vorwiegend festkochende Kartoffeln sind ebenfalls geeignet, wenn du gerne etwas festere Kartoffelstücke in der Suppe hast.
Den Speck langsam anbraten: Wenn du den Speck bei mittlerer Hitze langsam brätst, kann er sein Fett abgeben und wird gleichmäßig knusprig. Die Röstaromen sorgen für einen besonders herzhaften Geschmack.
Die Mehlschwitze sorgfältig zubereiten: Rühre das Mehl gründlich in die geschmolzene Butter ein und gib die Brühe anschließend nach und nach dazu. So wird die Suppengrundlage schön glatt.
Nicht zu viel pürieren: Wenn du einen Teil der Kartoffeln ganz lässt, bekommt die Suppe eine abwechslungsreiche Konsistenz. Für eine besonders cremige Variante kannst du einen größeren Teil pürieren.
Den Käse bei niedriger Hitze hinzufügen: Cheddar schmilzt am besten, wenn die Suppe heiß ist, aber nicht mehr stark kocht. Dadurch lässt sich der Käse gleichmäßig einrühren.
Erst am Ende salzen: Speck, Brühe und Käse bringen bereits Würze mit. Probiere die Suppe deshalb vor dem Nachsalzen.
Leckere Variationen
Kartoffelsuppe mit Lauch
Wenn du den Geschmack von Lauch magst, kannst du eine kleine Stange Lauch in feine Ringe schneiden und zusammen mit den Zwiebeln anschwitzen.
Der Lauch passt hervorragend zu Kartoffeln und verleiht der Suppe eine zusätzliche aromatische Note.
Kartoffelsuppe mit Karotten
Für etwas Farbe und eine dezente Süße kannst du ein oder zwei Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden.
Gib sie zusammen mit den Kartoffeln in den Topf und lasse sie weich kochen. Die Karotten harmonieren sehr gut mit der cremigen Käse-Sahne-Suppe.
Vegetarische Kartoffelsuppe
Für eine vegetarische Variante kannst du den Speck weglassen und stattdessen etwas Butter oder Olivenöl zum Anschwitzen der Zwiebeln verwenden.
Ersetze außerdem die Hühnerbrühe durch Gemüsebrühe. Wenn du möchtest, kannst du die Suppe mit gerösteten Brotwürfeln oder zusätzlichen Kräutern garnieren.
Besonders käsige Kartoffelsuppe
Wenn du einen besonders kräftigen Käsegeschmack bevorzugst, kannst du etwas mehr Cheddar verwenden.
Auch eine kleine Menge geriebener Parmesan eignet sich hervorragend als zusätzliche Garnitur. Gib ihn am besten erst kurz vor dem Servieren über die Suppe.
Was passt zu dieser Kartoffelsuppe?
Die cremige Kartoffelsuppe schmeckt besonders gut mit frischem Bauernbrot, knusprigem Baguette oder geröstetem Toast.
Auch Knoblauchbrot ist eine leckere Beilage. Wer es besonders herzhaft mag, kann zusätzlich geröstete Brotwürfel auf die Suppe geben.
Für eine leichte Ergänzung eignet sich ein kleiner grüner Salat mit einem einfachen Essig-Öl-Dressing.
Aufbewahrung und Erwärmen
Übrig gebliebene Suppe solltest du nach dem Abkühlen in einen gut verschlossenen Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Am besten verbrauchst du sie innerhalb von zwei bis drei Tagen.
Beim Erwärmen kann die Suppe etwas dicker werden. Gib deshalb bei Bedarf einen kleinen Schuss Brühe oder Milch hinzu und rühre alles gründlich um.
Erwärme die Suppe langsam bei niedriger bis mittlerer Hitze und rühre regelmäßig um. Vermeide starkes Kochen, damit die cremige Konsistenz möglichst gut erhalten bleibt.
Zubereitungszeit
Vorbereitung: ca. 15 Minuten
Kochzeit: ca. 30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 45 Minuten
Portionen: 4
Guten Appetit!
Diese cremige Kartoffelsuppe mit Speck und Cheddar ist ein herzhaftes Wohlfühlgericht für die ganze Familie. Die zarten Kartoffeln, die samtige Sahnesuppe und der würzige Käse sorgen für einen vollmundigen Geschmack. Der knusprige Speck und die frische Petersilie runden das Gericht wunderbar ab.
Am besten schmeckt die Suppe frisch und heiß serviert, zusammen mit einer Scheibe knusprigem Brot. Ein einfaches, gemütliches Essen, das besonders an kühlen Tagen für Genuss sorgt.
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